Über zündwerk
Feuerwerker gibt es reichlich, Feuerwerks-Künstler aber nur wenige.
zündwerk inszeniert nicht nur schöne Bilder aus Licht. Wir verbinden Musik und Feuerwerk zu kompletten Pyro-Musicals, die beim Betrachter tiefe Emotionen wecken. Mit Liebe zum Detail erfüllen wir unseren eigenen künstlerischen Anspruch – und natürlich den unserer Kunden.
Ganz gleich, was Sie vorhaben, wir bieten alle möglichen Produkte rund um das Thema "Faszination durch Feuer" – eben Competence in Fire!
Dazu viele Spezial-Effekte, vom Konfettiregen bis zum Bodennebel. Profitieren Sie von unserer fast 15jährigen Erfahrung aus über 1000 Events.
zündwerk hat alles, was eine erfolgreiche Pyro-Show ausmacht.
Beispiele für unser Können finden Sie unter Referenzen!
Das Unternehmen:
Die Anfänge:
Angefixt 1984 vom Feuertheater Andre Hellers in Berlin und vielen Versuchen in den 80ern bei und mit befreundeten Bands und Clubs, verbrannte sich der gelernte Kaufmann und Journalist Christopher P. Fritsch gewaltig die Finger und legte das Kapitel "Pyrotechnik" erst mal zur Seite bevor es richtig aufgeschlagen war.
- 1993: zündwerk hieß 1993 noch Special Effect Service und wurde von Fritsch aus der Notwendigkeit heraus geboren in einer mit medialen Lichtreizen überfluteten Außenwelt noch Aufmerksamkeit zu erregen.
Damals arbeitete Fritsch noch für Sven Väth's Label HARTHOUSE als Product Manager, Pressereferent und betreute als Label Manager das Ambient Label RECYCLE OR DIE. Parallel arbeitete er seit etwa 1989 an der Visualisierung von Musik mittels Lasertechnik und bildgebenden Verfahren, machte selbst Musik im Bereich Field Recordings/Electronic und entwickelte Raumkonzepte für Clubs und Discotheken (1990 - 1992). Den Ausschlag, das stärkste visuelle Medium – das Feuerwerk – für seine Arbeit zu nutzen entstand unter anderem an einem Sonntagmorgen im Juli 1993 im Garten des legendären TRESOR in Berlin. Mit verschiedenen Künstlern verabredete man ein Konzept zur visuellen Gestaltung von Events. Als am Abend in der unmittelbaren Nähe eines Lokales, wo man sich zum Essen traf, ein Feuerwerk abgebrannt wurde und die Anwesenden fasziniert dem Schauspiel folgten, sah Fritsch sofort die Möglichkeiten des Mediums und versuchte, aus seiner ersten Erfahrung in den 1980ern, für erste Veranstaltungen (OMNI, MAYDAY usw.) Pyrotechnik zu integrieren. Dabei half ihm die Erfahrung als Projektverantwortlicher für diverse Marketing-Events, in denen Pyrotechnik eingesetzt wurde.
- 1994: Richtig los ging es 1994, als er für das Label EYE Q eine Nacht beim renommierten Montreux Jazz Festival betreute und es dort schaffte, das erste Indoorfeuerwerk nach dem Abbrennen des Festivalhauses (!) genehmigt zu bekommen. Zu Oliver Liebs AMBUSH-Projekt entwickelte er erste Skizzen pyromusikalischer Aktivitäten.
Im Rahmen des Festivals stellte er verschiedenen Künstlern (u.a. Pat Metheny, Dissidenten, Phil Collins) seine Idee von der Visualisierung von Musik mit Pyrotechnik vor und suchte nach Möglichkeiten, die Effekte musiksynchron zum Einsatz bringen zu können.
- 1995: Durch den vielen Input generierte er 1995 ein Verfahren mit dem Audiosequencer Steinberg24, später Cubase und nahm, parallel zur Musikspur, DTMF-Töne (von einer Fernabfrageeinrichtung eines Anrufbeantworters) als Sample zur Steuerung eines Decoders auf. Dieser Decoder arbeitete auf einer simplen Matrix und konnte immerhin 64 Kanäle über Solid-State-Relais ansteuern. (Dasselbe Prinzip wird übrigens heute noch im Pyropak II 8-Kanal-Zündgerät verwendet.)
Und das zu einer Zeit, bei der Feuerwerke zu 90% von Hand mit Zündlichtern geschossen wurden und Musikfeuerwerke bedeuteten, daß irgendeine Musik zu irgendeinem Feuerwerk abgeschossen wurde und weder das eine, noch das andere miteinander etwas zu tun haben.
Fritsch prägte daraufhin als erster in Deutschland das Verfahren "Pyro-Musical".
- Parallel dazu arbeitete Fritsch auch bei diversen "Raves" an Openings von Gruppen aus der damaligen Zeit, wie Underworld, Orbital, Arpeggiators und DJ's wie Sven Väth und Marc Spoon; arbeitete weiter als Journalist (u.a. GROOVE, PRINZ, FLYER) und freier Autor.
- 1996 reifte dann der Entschluß dieses Verfahren auch für Großfeuerwerke einzusetzen (bislang arbeitete Fritsch nur mit Indooreffekten). Durch Kontakte zum Cirque de Soleil kam man über Umwege zu Alberto Navarro, einem der profiliertesten Feuerwerk-Showdesignern der Welt und dem Programm PyroPro, sowie dem damals neu vorgestellten Zündcomputer Pyrodigital. Fritsch erkannte das enorme Potential des Verfahrens und erwarb daraufhin, nach langen Tests mit der konkurrierenden FireOne-Anlage, das System.
Als Erster in Deutschland verwendete er es zusammen mit der revolutionären Showdirector-Software.
Danach ging es sehr rasant weiter und das Unternehmen expandierte. Einladungen von zahlreichen internationalen Festivals folgten, allerdings sah Fritsch bislang immer davon ab, bei solchen Festivals teilzunehmen, da man hier "meist Geld mitbringen muß". Bis heute ist das Kerngeschäft das Showdesign von musiksynchronen Feuerwerken, aber auch die Inszenierung von mystischen Illuminationen und die Entwicklung von Spezialeffekten (Flamechaser, SFX-Geräte). Nebenher eignete sich Fritsch "Ingenieurwissen" an und entwickelte zum Beispiel die IceExplosion, das erste kommerzielle Gerät zur Erzeugung von gewaltigen Nebelmengen auf Basis flüssigen Stickstoffs nach dem Vorbild spanischer Clubs.
- 1997 folgte der Umzug nach Karben in den Industriepark Dögelmühle, sowie der Bereich Großfeuerwerk nach Langgöns. Gleichzeitig wurde mit befreundeten Unternehmen aus den USA, Holland, Spanien, Frankreich und Schweden das Showdirectors-Netzwerk ins Leben gerufen um bei komplexen Projekten zusammenarbeiten zu können und investierte daher in den gleichen Materialstamm. So stehen zündwerk theoretisch die Ressourcen von fünf weiteren Unternehmen zur Verfügung, also etwa 1000 Pyrodigital-Module und 88 Field-Controller...
- 1999 erhielt zündwerk 12 Aufträge für Millenniumsfeuerwerke. Dadurch wurde der Equipmentpark noch weiter aufgestockt um auch größte Events abzudecken. Die genehmigte Lagerkapazität wurde auf 90 Tonnen 1.3G-Material erhöht (aber nie ausgenutzt). Das Programm PyroOffice wurde mit Dirk Enders entwickelt und installiert.
- 2000 wurde für eine Serie von Showevents die zündwerk feuerwerk & event GmbH gegründet, die auf das Material von zündwerk Chris Fritsch zugreift.
- 2001 erfolgte die Einführung des Digibox-Verfahrens. Komplette Feuerwerke können im Lager in Alukästen vorbereitet werden und werden wie Cakeboxen einfach aufgestellt. Die Idee von Rainer Ellenberger erleichterte das Arbeiten enorm und verkürzte die Aufbauzeiten drastisch. Durch die Ereignisse des Nine/Eleven wurden komplexe Projekte, wie die Euro-Einführung gecancelt. Ein erster Rückschlag.
- 2002 erlitt das Unternehmen einige weitere Rückschläge in Form von Forderungsausfällen durch Event-Agenturen, die in den Strudel des Platzens der Dotcom-Blase gerieten, und fast 20% des Umsatzes ausmachten. Dennoch arbeitete zündwerk an vielen reizvollen Projekten, u.a. in Saudi-Arabien, Dubai und internationalen Destinationen.
- 2003 folgte der Umzug des Pyrolagers und der Fertigung von Langgöns in die Nähe von Kaiserslautern, wo es noch heute besteht. Im August wurde der welterste Flammenprojektor, der die Farbe wechselt der Öffentlichkeit präsentiert.
- 2004 installierte Fritsch die erste kommerzielle IceExplosion-Anlage im Cocoon-Club in Frankfurt. Bis heute das einzige System seiner Art in Deutschland!
- 2006 folgte der Umzug mit Büro und Werkstatt nach Frankfurt/Main.

